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Das Sexocorporel-Konzept: Begriffserklärungen

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Orgastische Entladung

Die orgastische Entladung ist ein rein körperlicher Vorgang. Dabei kommt es zu rhythmischen Kontraktionen der Beckenboden- und Bauchmuskulatur (etwa alle 0.8 Sekunden). Beim Mann findet eine Ejakulation statt.

 

Orgastie

Darunter bezeichnen wir die Fähigkeit, den Point of no return und eine orgastische Entladung zu erreichen. Wo diese Fähigkeit fehlt, sprechen wir bei Frauen von einer Anorgastie, bei Männern von einer Anejakulation (Ejaculatio deficiens, ausbleibende Ejakulation).

Eine orgastische Entladung kann auch ohne Ejakulation stattfinden, etwa dann, wenn aus medizinischen Gründen keine Ejakulation möglich ist, oder wenn sie bewusst unterdrückt wird, wie dies etwa von Tao-Technikern praktiziert wird.

 

Orgasmische Entladung (Orgasmus)

Der Orgasmus ist ein komplexes psychophysiologisches Phänomen, bei dem die orgastische Entladung von intensivem Erleben (Lustgefühle) begleitet ist.

 

Orgasmie

Dies bezeichnet die Fähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen. Sexuelle Befriedigung steht in direktem Bezug mit der Intensität des Erlebens. Voraussetzung sind die Fähigkeit, die Erregung im Körper auszubreiten (Diffusion) und zu steigern (Kanalisation), sowie die Fähigkeit, emotional und genital los zu lassen.

Die Übergänge von Orgastie zu Orgasmie sind fliessend.

Bei einer Anorgasmie fehlen die Lustgefühle, die die Steigerung der sexuellen Erregung und die orgastische Entladung begleiten. Besonders bei Frauen kann es auch vorkommen, dass sie zwar eine orgastische Entladung haben, diese aber nicht wahrnehmen. Oder dass sie, obwohl sie gewisse muskuläre Kontraktionen spüren, diese nicht als orgastische Entladung interpretieren.